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Aktuelle Informationen der Verwaltung

Aktuelle Informationen und Termine: in der monatlichen Ausgabe des Amtsblattes der Gemeinde Reinsberg





Der Bürgerpolizist informiert und bittet um Mithilfe und Hinweise!

- Polizeirapport –

Dienstbereich Reinsberg

Reinsberg Ortsverbindungsstraße Neukirchen-Steinbach (alte LPG-Straße)

Durch unbekannte Personen wurden in einem nicht näher zu bestimmbaren Zeitraum am Güllebehälter ca. 35 Alträder illegal entsorgt.

 

Wenn falsche Enkel Rentner um ihr Geld bringen…

Immer wieder werden besonders ältere Menschen mit einem Telefontrick betrogen. Die Betrüger nutzen dabei vor allem die Hilfsbereitschaft von Senioren aus. Was allgemein als „Enkeltrick“ bekannt ist, wird zunehmend in unterschiedlichen Varianten angewendet. Einige Beispiele aus dem Bereich der Polizeidirektion Chemnitz sollen hierbei einige Varianten aufzeigen.

Betrüger waren auf hohe Geldbeträge aus

In den gestrigen Mittagsstunden kam es zu insgesamt sechs Fällen des versuchten Betrugs mit dem sogenannten Enkeltrick im Direktionsbereich Chemnitz. Dabei meldeten sich bei den Geschädigten mit unbekannter Nummer angebliche Enkel oder Bekannte, welche zwischen 7.000 Euro und 18.000 Euro forderten. Glücklicherweise kam es zu keiner Geldübergabe.Im Revierbereich Freiberg gab es gleich drei solcher Anrufe. So wurde eine 79-Jährige von einem vermeintlichen Enkel um 8.600 Euro gebeten. Doch die Seniorin erkannte, dass es sich nicht um ihren Enkel handelte und beendete das Telefonat. Ähnlich agierte eine 68-jährige Freibergerin, bei welcher ebenfalls ein „Enkel“ anrief. Da die Frau die Stimme aber nicht kannte, legte auch sie den Hörer sofort wieder auf. In Frauenstein/OT Dittersbach wurden durch einen angeblichen Enkel 7.000 Euro von einer 83-Jährigen gefordert. Doch auch sie misstraute dem Ganzen und hielt Rücksprache mit dem tatsächlichen Enkel, wodurch der Betrugsversuch aufflog.In Drebach/OT Grießbach meldete sich namentlich eine angebliche Freundin bei einer 52-Jährigen und benötigte dringend 12.000 Euro für Immobilienschulden. Da es die genannte Freundin wirklich gibt, erkundigte sich die Geschädigte bei dieser. Dabei wurde bekannt, dass sie nicht angerufen hatte.Eine 85-jährige Seniorin erhielt ebenfalls einen Anruf von einer unbekannten Frau, welche sich auf Nachfrage der Geschädigten als Bekannte ausgab. Sie forderte 18.000 Euro für eine angeblich größere Anschaffung. Die Seniorin ging nicht darauf ein und informierte ihre Tochter über den Vorfall.In Lugau versuchte man an das Geld einer 82-jährigen Frau zu kommen. In diesem Fall meldete sich ein der Stimme nach junger Mann in Hochdeutsch und gab sich als Enkel aus. Man redete kurz über den Gesundheitszustand und fragte dann nach finanzieller Unterstützung. Als die Seniorin hierauf äußerte, dass dies nicht geht, legte der Unbekannte auf.Ein Fall einer weiteren Betrugsmasche wurde der Polizei ebenfalls gestern bekannt. In Oelsnitz/Erzgeb. meldete sich Montagmittag bei einer 54-Jährigen ein angeblicher Mitarbeiter einer bekannten Zeitschrift und verkündete einen Gewinn in Höhe von rund 50.000 Euro. Weiterhin wurde ihr mitgeteilt, dass die Geldübergabe durch eine Sicherheitsfirma stattfindet, deren Vertreter sich am Folgetag meldet. Tatsächlich rief am Dienstagmorgen ein „Mitarbeiter“ der besagten Firma an und forderte mehrere hundert Euro Transport- und Notarkosten. Diese sollte die Geschädigte mittels iTunes-Wertkarten begleichen, indem sie die jeweiligen Codes der erworbenen Karten telefonisch weiterleitet. Nachdem sie dem nachgekommen war, wurde der Geldtransport aufgrund eines angeblichen Fehlers verschoben. Daraufhin wurde die Frau misstrauisch, recherchierte, kontaktierte die Sicherheitsfirma und fand heraus, dass der Mitarbeiter nicht für die Firma arbeitet und es sich um einen Betrug handeln muss.Durch die zuständigen Polizeidienststellen wurden Anzeigen wegen des Verdachts des (versuchten) Betrugs aufgenommen. (JS) (Übernahme Medieninformation PD Chemnitz)

Verhaltenstipps für Betroffene:

Erber
Polizeioberkommissar


 
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Reinsberg, 09/2017